KYC-AML-CFT-Richtlinie

Erfahren Sie, wie das Unternehmen hinter diesem Angebot Geldwäscherei und Terrorismusfinanzierung bekämpft: Sorgfaltspflicht, Transaktionsüberwachung, Schulung und Meldung verdächtiger Aktivitäten an die Behörden in Curaçao.

Einleitung

Als international tätiges Unternehmen mit Sitz in Curaçao lehnt der Betreiber jede Form von Geldwäscherei und Terrorismusfinanzierung entschieden ab. Registriert unter der Firmennummer 157205 und lizenziert unter der Nummer OGL/2024/687/0427 durch die Regierung von Curaçao, hält sich das Unternehmen an internationale Standards zur Bekämpfung solcher Aktivitäten. Roobet Schweiz setzt dabei auf interne Kontrollmechanismen, die laufend überprüft und weiterentwickelt werden.

Als anerkannter Anbieter in der Glücksspielbranche verpflichtet es sich zudem, branchenübliche Verfahren konsequent umzusetzen. Diese Massnahmen dienen letztlich auch dem Schutz der Spielerinnen und Spieler selbst, da ein sauberes Finanzumfeld die Integrität der gesamten Plattform sichert.

Was ist Geldwäscherei?

Unter Geldwäscherei versteht man das Einschleusen von Erträgen aus kriminellen Handlungen in den legalen Finanzkreislauf, um deren Herkunft zu verschleiern. Der Vorgang läuft üblicherweise in drei aufeinanderfolgenden Phasen ab, die jeweils unterschiedliche Techniken nutzen.

Zunächst wird das Geld aus der eigentlichen Straftat abgetrennt und in ein legales System eingebracht, etwa über Bareinzahlungen oder Finanzdienstleister. Anschliessend verteilt sich der Betrag über ein komplexes Netz von Transaktionen, was die Rückverfolgung zu den ursprünglichen Tätern zusätzlich erschwert.

Zuletzt gelangt das Geld über scheinbar legitime Geschäfte oder Investitionen wieder in den Wirtschaftskreislauf, wodurch die eigentliche Herkunft nicht mehr erkennbar ist. Diese letzte Phase macht die Rückverfolgung besonders schwierig.

Terrorismusfinanzierung

Terrorismusfinanzierung bezeichnet das gezielte Sammeln oder Weiterleiten von Geldmitteln in dem Wissen, dass diese für terroristische Zwecke verwendet werden sollen. Anders als bei der Geldwäscherei muss die Herkunft der Mittel dabei nicht zwingend illegal sein.

Massnahmen im Überblick

Zur Prävention setzt das Unternehmen auf mehrere Kontrollebenen, darunter interne Richtlinien, eine Sorgfaltspflicht gegenüber Kundinnen und Kunden, eine laufende Überwachung von Transaktionen sowie ein geregeltes Meldewesen. Jede dieser Ebenen ergänzt die anderen und wird regelmässig überprüft.

Sorgfaltspflicht

Bei der Registrierung sowie während der gesamten Kundenbeziehung werden Identität, Geburtsdatum und Wohnadresse überprüft. Zusätzlich erfolgen Abgleiche mit Sanktionslisten sowie Prüfungen, ob es sich um politisch exponierte Personen handelt.

Je nach Risikoeinschätzung wird zudem nachvollzogen, aus welchen Quellen die eingesetzten Geldmittel stammen. Je nach Risikostufe können dabei amtliche Ausweisdokumente sowie Nachweise zur Wohnadresse angefordert werden. Diese Sorgfaltspflicht gilt während der gesamten Dauer der Kundenbeziehung.

Transaktionsüberwachung

Eine Kombination aus interner und externer Software analysiert das Spielverhalten sowie die Transaktionen der Nutzerinnen und Nutzer, um auffällige Muster frühzeitig zu erkennen. Ungewöhnlich hohe Beträge oder auffällige Häufungen von Transaktionen lösen dabei eine gesonderte Prüfung aus. Diese Daten fliessen zudem laufend in die Risikoeinschätzung einzelner Konten ein.

Governance und Schulung

Für die Umsetzung der Massnahmen ist eine eigens ernannte verantwortliche Person zuständig, die als Geldwäscherei-Beauftragte fungiert. Diese Funktion koordiniert die Richtlinie unternehmensweit, prüft regelmässig neue regulatorische Vorgaben und untersucht auffällige Aktivitäten im Detail.

Sämtliche Mitarbeitenden, unabhängig von ihrer Position oder Funktion, durchlaufen dazu jährlich eine verpflichtende Schulung zum Thema Geldwäschereiprävention. Damit soll das Bewusstsein für entsprechende Risiken im gesamten Unternehmen verankert und aktuell gehalten werden.

Meldewesen

Verdächtige oder aussergewöhnliche Transaktionen werden der zuständigen Financial Intelligence Unit in Curaçao gemeldet. Bei behördlichen Untersuchungen zu illegalen Aktivitäten arbeitet das Unternehmen zudem aktiv und auf Anfrage mit den zuständigen Stellen zusammen.

Kontakt

Fragen zu dieser Richtlinie oder Hinweise auf verdächtige Aktivitäten können jederzeit per E-Mail an den Kundendienst gerichtet werden. Entsprechende Hinweise werden vertraulich behandelt und an die zuständige interne Stelle weitergeleitet.

Bewertung:
5/5
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